Sanierung Werkhof Glattbrugg

Sanierung Werkhof Glattbrugg

Ein aus drei Bauten bestehendes Ensemble aus den 1970er Jahren wurde heutigen Bedürfnissen angepasst. Am Beispiel des Dienstgebäudes mit Büro- und Verpflegungsräumen sowie Garderoben sollte ausgezeichnet werden, wie die typisch-schweren vorfabrizierten Bauten dieser Epoche betrieblich und energetisch heutigen Bedürfnissen angepasst werden können, ohne die charakteristische Ablesbarkeit ihrer modularen Konstruktion einer neuen Aussendämmung zu opfern. Das Raumgitter aus Betonpfosten und Sturzelementen prägt den architektonischen

Ausdruck und bleibt deshalb trotz bauphysikalischer Defizite nahezu unangetastet. Demgegenüber scheinen die in die Struktur eingefügten Wandelemente austauschbarer, weswegen sie durch hochwertig gedämmte Aussenwandpartien ersetzt wurden. Alle Räume wurden bis auf das Treppenhaus und Stützen neu organisiert, wobei die abgerundeten gelblich glänzenden Wandoberflächen, die einen neuen gemeinschaftlichen Zwischenbereich formen, ein unverkennbar neues Element bilden, das die Strenge der Rasterarchitektur relativiert. Ein weiterer hoher

Anspruch der Projektrealisierung birgte die Koordination des fortlaufenden Betriebes der Strassenmeisterei während der Bauphase.

Bauherr
TBA und AWEL, vertreten durch HBA

Architekt
Pool Architekten, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 7 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2014