Öffentlich

Bahnhof Oerlikon

Ausbau Bahnhof Oerlikon

Mit dem Ausbau des Bahnhofs Oerlikon und der Personenunterführung Mitte und Ost, optimieren die SBB auch die Gleis- und Perronanlagen und steigern so die Kapazität von 6 auf 8 Gleise. Der Bahnhof Oerlikon ist der 6. grösste Bahnhof der Schweiz und wird durch die Anbindung an die DML eine Personenfrequenzsteigerung von ca. 33% (110‘000 auf 150‘000 Personen/Tag) erhalten. Der Bahnhof bildet das Bindeglied zwischen dem Stadtteilzentrum und dem in den letzten Jahren neu entstandenen Wohn- und Geschäftsviertel Oerlikon-Nord. Das Augenmerk obliegt der ganzheitlichen Konzeption und Gestaltung der verschiedenen Projekte PU-Mitte/Quartierverbindung, Gleise 7 und 8 und Zugang Ost. Ziel der Neubebauung und des Umbaus ist, mit verschiedenen Eingriffen einen thematischen Link über die Gleise hinweg zu schaffen und beide Seiten für Fussgänger und Radfahrer attraktiv zu verbinden. Beidseitig der Gleise spannt ein farbig schimmernder Baldachin über den Kopfbauten und dient als optisches Merkmal des Bahnhofes. Im unterirdischen Bereich dazwischen entsteht ein räumliches Kontinuum welches die Ladennutzungen, Perronaufgänge, Rampen, Lifte, Veloquerung und Fussgängerpassagen verbindet. Die rhythmisiert gefaltete Sichtbetondecke der Quartierverbindung, die Treppenoberlichter und eine seitlich farblich abgestimmte Lichtwand, machen aus der Unterführung einen abwechslungsreichen, dynamischen, bewegten Innenraum mit spannungsvollen Lichtszenarien.

Bauherr
SBB, Tiefbauamt Stadt Zürich

Architekt
10:8 Architekten GmbH, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 180.0 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2016

Alters- und Pflegeheim Länzerthus

Neubau Alters- und Pflegeheim Länzerthus, Rupperswil

Der Neubau versucht die gesamte Parzelle als einen zusammenhängenden Freiraum, der sowohl den Bewohnern des Länzerthus, als auch der Bevölkerung zugänglich ist, zu gliedern.

Das polygonal versetzte Volumen strukturiert somit gleichzeitig den Aussenraum wie auch das Raumprogramm im Innenbereich. Die Gebäudeflügel organisieren sich jeweils um einen zentralen Erschliessungskern, der durch einen sich ausweitenden und verengenden Korridor umkreist wird. Die dadurch entstehenden räumlichen Elemente werden als Raumnischen, Rückzugsbereiche oder gemeinschaftliche Flächen genutzt. Im EG befinden sich die öffentlichen Nutzungen wie Empfangsbereich, Mehrzweckräumlichkeiten und Restaurant mit raumhohen Verglasungen, die den Bezug zum Aussenraum herstellen. Die Abteilung geschütztes Wohnen wird ebenfalls im EG untergebracht und hat somit direkten Zugang zum angegliederten Garten. In den Obergeschossen werden die Abteilungen für betreutes Wohnen untergerbacht, die in Einer- und Zweierzimmer mit gemeinschaftlichen Ess- und Wohnbereichen unterteilt sind.

Ein geneigtes und leicht vorspringendes Dach gibt dem Volumen einen angemessenen oberen Abschluss.

Bauherr
Alters- und Pflegeheim Länzerthus AG

Architekt
Niedermann Sigg Schwendener Architekten AG, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 45.0 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2018