Generalplaner

Sanierung «Bucherer» Bahnhofstrasse 50

Sanierung «Bucherer» Bahnhofstrasse 50

Das Geschäftshaus Bucherer ordnet sich unter die “Individuen” der östlichen Bahnhofstrasse ein. Seine Eigenart in hellem Naturstein ist dem Gebietscharakter wichtig. Die Sicherung des Altbestandes – ein Umbau – wirft die Frage nach der Beständigkeit auf, allgemein nach Zeitlosigkeit, nach Innovation und nach Perfektionierung – eigentlich ein Kerngeschäft des Unternehmens Bucherer. Den Marmor, das flache Relief der Fassade, das Volumen, die Tragstruktur und ihre Ordnung führen die Architekten weiter in die Zukunft – ein Flagship Store der Bahnhofstrasse.

 

Die wichtigste gegenwärtige Form von Luxus liegt wohl in der Zeit – wofür die Uhr Sinnbild ist. Ihr Pendant sehen die Architekten in der Konzentration, im Erreichen und Geniessen von Perfektion. Übertragen wir dies vom Uhrengeschäft auf die Architektur steht die Materialität in ihrem Ausdruck, in ihrer Verarbeitung und Fügung dafür ein. Sie kann Luxus transportieren und einer Firmenkultur Gestalt geben. Marmor aus dem Vallemaggia wird zu präzis gefertigten, Schmuckstücken ähnlichen Elementen veredelt. Im Sockel erscheint das Edle des Ur-Metalls in der Präzision und dem Handwerk des St.Galler Bronze-Giessers – aber auch in der zarten Oberfläche als Antwort auf den weiss-kristallinen Stein.

 

Die Enge des urbanen Kontexts macht das Tageslicht bedeutungsvoller. Die Fassade wird – einer Sonnenuhr ähnlich – Abbild der laufenden Tages- und Jahreszeiten. Das Marmor-Relief ist in dem sich wandelnden Schattenbild, mal flächig weich, dann scharf und geordnet.

Bauherr
Bucherer Immobilien AG, Luzern

Architekt
office haratori, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 21.1 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2019

Neubau Kindergarten Aadorf

Neubau Kindergarten Aadorf

Der zweigeschossige Neubau besetzt die topographische Kante zwischen dem asphaltierten Platzraum der bestehenden Schulanlage und dem sich nach Südwesten hin öffnenden Landschaftsraum. Jeder der Kindergarteneinheiten ist topographisch so positioniert, dass ein unmittelbarer Zugang zum Aussenraum möglich ist. Bei schönem Wetter verlagert sich das Spielen und Lernen direkt in diesen Aussenraum.

Durch den Aussenbezug jedes Kindergartens öffnen sich auch die brandschutztechnischen Fluchttüren gegen den Aussenbereich. Die innenliegende Erschliessungszone konnte ohne jegliche Auflagen gestaltet und als Gemeinschaftszone genutzt werden.

Der strenge Winter 2012/2013 stellte eine besondere Herausforderung dar. Trotzdem konnte der Bezugstermin aufgrund von Optimierungen innerhalb der Ausbauphasen eingehalten werden.

Bauherr
Schulen Aadorf

Architekt
Karamuk Kuo Architekten AG, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 4.25 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2013

Neubau MFH Kosakenweg 31

Neubau MFH Kosakenweg 31

Das Grundstück liegt in einem stark durchgrünten, idyllischen Quartier, in der Blickachse der Grünhaldenstrasse und angrenzend an die Bahnlinie im Norden. Durch die besondere Lage sind Weitblicke in beinahe alle Richtungen möglich. Das winkelförmige Gebäude wird von der Geometrie des Grundstückes abgeleitet. Aufgrund des geneigten Terrainverlaufes sind die Wohnungen auf einem Stockwerk um ein halbes Geschoss versetzt zueinander angeordnet.

 

Es entstehen acht Mietwohnungen mit Wohnbereichen, die durch eine Nischengliederung eine Vielfalt an Nutzungen zulassen. Mit der Anordnung der Balkone in den Gebäudeecken und dem Zurückstaffeln der Volumen im Dach- und obersten Geschoss wird die Grösse des Gebäudes relativiert. Der Split-Level wird durch die Brüstungs- und Fensterbänder, welche unterschiedliche Grüntöne und Verputzarten aufweisen, nach aussen abgebildet. Mit der Setzung des Treppenhauses in der Nordostecke befindet sich in jedem Flügel eine Wohnung mit Ausblicken auf drei Seiten.

Bauherr
Privat

Architekt
Pool Architekten, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 5 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2014

Sanierung Werkhof Glattbrugg

Sanierung Werkhof Glattbrugg

Ein aus drei Bauten bestehendes Ensemble aus den 1970er Jahren wurde heutigen Bedürfnissen angepasst. Am Beispiel des Dienstgebäudes mit Büro- und Verpflegungsräumen sowie Garderoben sollte ausgezeichnet werden, wie die typisch-schweren vorfabrizierten Bauten dieser Epoche betrieblich und energetisch heutigen Bedürfnissen angepasst werden können, ohne die charakteristische Ablesbarkeit ihrer modularen Konstruktion einer neuen Aussendämmung zu opfern. Das Raumgitter aus Betonpfosten und Sturzelementen prägt den architektonischen

Ausdruck und bleibt deshalb trotz bauphysikalischer Defizite nahezu unangetastet. Demgegenüber scheinen die in die Struktur eingefügten Wandelemente austauschbarer, weswegen sie durch hochwertig gedämmte Aussenwandpartien ersetzt wurden. Alle Räume wurden bis auf das Treppenhaus und Stützen neu organisiert, wobei die abgerundeten gelblich glänzenden Wandoberflächen, die einen neuen gemeinschaftlichen Zwischenbereich formen, ein unverkennbar neues Element bilden, das die Strenge der Rasterarchitektur relativiert. Ein weiterer hoher

Anspruch der Projektrealisierung birgte die Koordination des fortlaufenden Betriebes der Strassenmeisterei während der Bauphase.

Bauherr
TBA und AWEL, vertreten durch HBA

Architekt
Pool Architekten, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 7 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2014

Sanierung Bleicherweg 21

Sanierung Bleicherweg 21

Die Auftraggeberin beabsichtigte, nach Auszug des Hauptmieters im Herbst 2011 die Liegenschaft hinsichtlich Fassade und Dach, Kerne und Haustechnik so weit zu sanieren, dass die zeitgemässen Anforderungen wieder erfüllt sind. Ziel war eine gestalterisch hochwertige, zweckmässige und wirtschaftliche Kombination zwischen Fassadenkonstruktion und Haustechnik, die eine grösstmögliche Senkung des Energiebedarfs bewirkt. Die bestehende Nutzfläche wurde in diesem Zuge mit einer zusätzlichen Fläche im Attikageschoss und einer entsprechenden Terrasse ergänzt.

 Es wird, dem städtebaulichen Ort entsprechend, eine stärkere Körperhaftigkeit für die Gebäudegestaltung vorgeschlagen. Die horizontalen Fensterbänder werden mittels senkrechten vorfabrizierten, dunklen Betonelementen gegliedert.

 Während der Bauzeit bleiben die Erdgeschossnutzungen weitgehend im Betrieb. Das Gebäude sollte mit der Natursteinfassade – deren Platten aus ökologischen Gründen demontiert, gereinigt und wiederverbaut wurden – dem urbanen Charakter des Ortes weiterhin gerecht werden. Die neu eingeführte Dämmschicht wurde in der Fassade mit den bestehenden Natursteinplatten und ergänzenden Sichtbetonelementen geschickt integriert.

 Im Erdgeschoss wurden die inneren Gebäudepfeiler an der Fassade mit einer Pfeilerfigur abgebildet. Das im Bestand isoliert vom Hauptbaukörper erscheinende Attikageschoss muss zwingend mit diesem in Beziehung gesetzt werden. Die dunkle Erscheinung des Baukörpers und seine Gestalt haben eine Eleganz, welche dem repräsentativen Ort in der Stadt entspricht.

Bauherr
Immobilien-Anlagestiftung Turidomus, Zürich

Architekt
Märkli Architekt, Zürich

Auftragsumfang
Generalplaner, Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 21.5 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2012

Galeriehallen Uetikon

Galeriehallen Uetikon

Auf dem ehemaligen Wirz-Kipper-Areal an der Grenze von Uetikon zu Männedorf baute die Galerie Bruno Bischofberger die ehemalige Industriehallen für ihre Zwecke um.

In der «Grossen Halle» mit 54 x 23 Metern, die grösste Halle auf dem Areal, wurden im Erdgeschoss

Ausstellungsräume der Galerie errichtet und in einem separaten Geschoss, das in das bestehende Volumen eingezogen wird, Lagerräume für Bilder und andere Kunstgegenstände erstellt.

In der «Galeriehalle» sind im Untergeschoss Gebäudetechnik, im Erd- sowie im Obergeschoss Büros und Ausstellungsräume organisiert. Beide Hallen zeichnen sich durch die extrovertierte Fassadengestaltung aus Glas-Metall und die vorgehängten Betonelementen aus. Der hochwertige Ausdruck in Museumsstandard erreicht eine hohe Präsenz vor Ort.

Dass die anliegenden Hallen in Betrieb standen und mit wertvollen Kunstwerken belegt waren,  erhöhte die Komplexität während der Realisierung des Bauvorhabens zusätzlich.

Bauherr
Galerie Bruno Bischofberger, Zürich

Architekt
Baier Bischofberger Architekten, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 20.9 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2013

ACASA Suites

Neubau ACASA Suites

Inmitten der Wirtschaftsmetropole Zürich, wenige Schritte vom Bahnhof Oerlikon entfernt, entstand ein innovatives Boutique Aparthotel. Die Bauherrschaft realisierte unter der Marke ACASA Suites 140 grosszügige Hotelzimmer und Serviced Apartments. Die Dienstleistungen eines Hotels werden mit dem Komfort einer Wohneinheit verknüpft. Das Raumprogramm beinhaltet nebst den Suiten einen Spa- und Fitnessbereich sowie ein öffentliches Restaurant mit einer grünen Gartenterrasse. Im Erdgeschoss lädt heute eine Bibliothek mit bequemen Sesseln zum Entspannen bei einem Buch oder einer Zeitung ein und in den Business Booths kann man arbeiten oder ungestört über Kopfhörer fernsehen. Das Projekt wurde vom Zürcher Architekten Ivo Dahinden entworfen und die Andrin Schweizer Company engagierte sich für die Umsetzung des anspruchsvollen Interior-Designs.

Bauherr
Hospitality Real Estate AG, Stansstad

Architekt
ARGE Dahinden & Wettstein, Stansstad

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 35 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2017

Alters- und Pflegeheim Letz

Neubau Alters- und Pflegeheim Letz

Ausgehend von der Lektüre des Ortes und den betrieblichen Anforderungen werden die Bestandsbauten und der Neubau zu einem symbiotischen Ensemble vernetzt, das Synergien schafft. Die öffentlichen Nutzungen sind in einem Sockelbau organisiert, der zum Bestand vermittelt, während die Pflegegeschosse als kompaktes Volumen in Richtung Landschaftsraum angeordnet sind.

Die Erschliessung bildet das kommunikative und funktionale Rückgrat der gesamten Anlage. Korridore sind keine reinen Verkehrsflächen, sondern schaffen durch das Angebot von Sitzecken und Aussenbezügen eine Atmosphäre, die einladend wirkt und Begegnungen fördert. Die Pflegegeschosse sind durch eine wohnliche Intimität mit vielfältigen Aussen- und Innenbezügen und viel Tageslicht geprägt. Rundläufe mit Aufenthaltsnischen laden zum Verweilen und zu sozialen Kon- takten ein und fördern das selbständige Gestalten des Alltags. Die Zimmer sind alle zum Garten ausgerichtet und geniessen die atemberaubende Aussicht.

Bauherr
Alters- und Pflegeheim Glarus Nord

Architekt
Bob Gysin Partner BGP Architekten ETH SIA BSA, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 32 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2020