Retail

Firmensitz Max Felchlin AG

Neubau Firmensitz Max Felchlin AG

Der Standort der Max Felchlin AG ist zuallererst Produktionsstätte hochwertiger Schokolade. Er prägt dadurch unmittelbar die Architektur des neuen Firmen- und Kundenzentrums. Die unteren Geschosse mit Empfang, Fabrikladen und Büros folgen den Ordnungen der bestehenden und geplanten Fabrikanlagen und erst fast über den Dächern sind die repräsentativeren Schulungs-und Gastronomieräume für Mitarbeiter und Kunden situiert.

Der Neubau fügt sich in den unteren vier Geschossen, in denen Empfang, Fabrikladen und Büros liegen, in die Logik der bestehenden Fabrikanlage ein. Die innere Organisation der Bürogeschosse ist schlicht und funktional. Eine Skelettstruktur wird ergänzt durch Leichtbauwände, welche auch längerfristig Flexibilität garantieren. Die Fassade in Holz folgt der Typologie der umgebenden Bauten.

Darüber das eigentliche Condirama, das Kunden- und Schulungszentrum der Firma. Allseitig auskragend verbindet es Bürotrakt und Produktionsgebäude. Im imposanten Dachstuhl wird lokale Zimmermannkunst zelebriert. Über Schulungsräumen und Restaurant erstreckt sich ein pyramidales Faltwerk mit grossen Oblichtern. Die grosse Flächensteiffigkeit der Konstruktion erlaubt ein punktuelles Ableiten der statischen Kräfte auf wenige Stützen. Die grosszügige Verglasung öffnet den Blick in die umgebende Fluss- und Tallandschaft mit dem eindrücklichen Mythen-Panorama im Hintergrund.

Bauherr
Max Felchlin AG, Schwyz

Architekt
Meili, Peter & Partner Architekten AG, Zürich

Auftragsumfang
Generalplaner, Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 24.0 Mio (BKP 1-5)

Fertigstellung
2018

Bahnhof Oerlikon

Ausbau Bahnhof Oerlikon

Mit dem Ausbau des Bahnhofs Oerlikon und der Personenunterführung Mitte und Ost, optimieren die SBB auch die Gleis- und Perronanlagen und steigern so die Kapazität von 6 auf 8 Gleise. Der Bahnhof Oerlikon ist der 6. grösste Bahnhof der Schweiz und wird durch die Anbindung an die DML eine Personenfrequenzsteigerung von ca. 33% (110‘000 auf 150‘000 Personen/Tag) erhalten. Der Bahnhof bildet das Bindeglied zwischen dem Stadtteilzentrum und dem in den letzten Jahren neu entstandenen Wohn- und Geschäftsviertel Oerlikon-Nord. Das Augenmerk obliegt der ganzheitlichen Konzeption und Gestaltung der verschiedenen Projekte PU-Mitte/Quartierverbindung, Gleise 7 und 8 und Zugang Ost. Ziel der Neubebauung und des Umbaus ist, mit verschiedenen Eingriffen einen thematischen Link über die Gleise hinweg zu schaffen und beide Seiten für Fussgänger und Radfahrer attraktiv zu verbinden. Beidseitig der Gleise spannt ein farbig schimmernder Baldachin über den Kopfbauten und dient als optisches Merkmal des Bahnhofes. Im unterirdischen Bereich dazwischen entsteht ein räumliches Kontinuum welches die Ladennutzungen, Perronaufgänge, Rampen, Lifte, Veloquerung und Fussgängerpassagen verbindet. Die rhythmisiert gefaltete Sichtbetondecke der Quartierverbindung, die Treppenoberlichter und eine seitlich farblich abgestimmte Lichtwand, machen aus der Unterführung einen abwechslungsreichen, dynamischen, bewegten Innenraum mit spannungsvollen Lichtszenarien.

Bauherr
SBB, Tiefbauamt Stadt Zürich

Architekt
10:8 Architekten GmbH, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 180.0 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2016