Schulhaus

Schulanlage Rüterwis

Ausbau Schulanlage Rüterwis

Die Schulanalge Rüterwis in Zollikerberg wurde um sechs Kindergärten und acht Unterrichtsräume erweitert

Die Kindergärten waren dezentral in der Gemeinde verteilt. Die Integration in die Schulanlage Rüterwis bringt sowohl pädagogische, wie auch betriebliche Vorteile. Neben den Schulräumen wurde das Gebäude A saniert resp. umgebaut und bietet nach den Massnahmen neben den Lehrerbereichen auch ein Informatikunterrichtszimmer. Der Neubau wurde im Minergie-Standard erstellt.

Die räumliche und architektonische Fassung der bestehenden Schulanlage ist durch das Wechselspiel von Autonomie der einzelnen Gebäudekörper und deren losen Partizipation an der Gesamtanlage geprägt. Unterschiedliche Etappen repräsentieren jeweils die formale Sprache Ihrer Zeit. Die städtebauliche Collage des Bestandes wurde um weitere Bausteine und mit kleinen räumlichen Veränderungen des Bestandes, ohne die vorhandene Anlage zu überformen ergänzt. Die Ergänzung des Bildungszentrums umfasst als Schwerpunkt einen Kindergarten- und Musikschultrakt, sowie einen erweiterten Lehrerbereich, eine neue Turnhalle und die Umnutzung einer Turnhalle in die Schulaula. Der Neubau des Kindergartens und Musikschulgebäudes

nutzt das Spannungsfeld der pädagogischen Anforderungen als Ausgangspunkt für die Entwicklung für den Ort: Auf dem Niveau des oberen Pausenplatzes wurden an einer linearen inneren Erschliessung die nutzungsneutralen, durch unterschiedliche Altersstufen genutzte Räume angeordnet.

 

Bauherr
Schule Zollikon

Architekt
Gschwind Architekten AG, Basel

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 12.5 Mio (BKP 1-5)

Fertigstellung
2017

Oberstufenschulhaus Weiden

Erweiterung Oberstufenschulhaus Weiden in Rapperswil-Jona

Die weitläufigen Erschliessungsflächen für den Unterricht nutzbar machen.

Das war der Anspruch als zentrales Thema im Neubau des Oberstufenschulhauses Weiden in Rapperswil-Jona.
Der Neubau liegt zwischen der Primar- und Oberstufenschule und fasst den bestehenden Pausenplatz räumlich.

Eine versenkte Doppelturnhalle wird auf zwei anliegenden Seiten flankiert von Räumen für die Lehrpersonen und die sehr knapp ausgelegte Erschliessung. Die Decke ruht auf einer umlaufenden Kolonnade aus Betonpfeilern, die dem eingesenkten Raum wiederum etwas Klassisches verleihen. Die Turnhalle prägt eine Rasterdecke, die Schulräume gliedern feine Unterzüge, die auch in den umlaufenden Balkonen sichtbar sind. Die Einsehbarkeit aller gemeinschaftlichen Räume im Erdgeschoss inklusive Lehrerzimmer wird im Sinne der gelebten Offenheit an der Schule geschätzt.

Die Tragstruktur stellt das Haus prominent zur Schau. Die Fensterrahmen und Fassadenelemente sind aus Holz konstruiert, was dem Bau einen Ausdruck von einer leichten, transparenten, Pavillon-Architektur verleiht. Vier Höfe bringen Licht in die zentrale Lernzone in den Obergseschossen, hier lernen die Schüler im Freien. Diese Lernzone dient hervorragend einem differenzierten Unterricht, wo selbstbestimmtes Arbeiten im Vordergrund steht. Mit wenigen und einfachen Mitteln erzielt der Bau eine räumliche Qualität. Viele Schüler nennen den Neubau „Universität“, was durchaus als Kompliment verstanden werden darf.

Bauherr
Stadt Rapperswil-Jona

Architekt
Karamuk*Kuo Architekten GmbH, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 24.0 Mio (BKP 1-9)

Fertigstllung
2017

Schulhaus und Turnhalle Kern

Sanierung / Instandstellung Schulhaus und Turnhalle Kern, Zürich

Im Team von Gut & Schoep Architekten gewinnt HSSP das Planerwahlverfahren für das Schulhaus und die Turnhalle Kern in Zürich.

Die in den Jahren 1902 bis 1904 von Arnold Geiser erbaute Schulanlage Kern präsentiert sich aussen grösstenteils im Originalzustand. Die historisierende Fassade mit Elementen von Neugotik und Neurenaissance ist grösstenteils intakt. Der originale Innenausbau ging mit Ausnahme der weitgehend unveränderten Treppenanlage im Zuge mehrerer Umbauten verloren. Mit der Instandsetzung wird die Gebäudehülle energetisch optimiert, die haustechnischen Anlagen ersetzt, sowie der Innenausbau komplett erneuert. Neue Raumaufteilungen und Verbindungstüren ermöglichen einen zeitgemässen und flexiblen Unterricht.

Mit folgenden Massnahmen wird die freundliche und verspielte Atmosphäre, welche das Schulhaus im Innern ursprünglich auszeichnete, wieder zum Leben erweckt:

Die statische Struktur der Decken wird wieder sichtbar gemacht, alle abgehängten Decken entfernt und durch fugenlose Gipsdecken ersetzt, deren Flächen von den sichtbaren Unterzügen rhythmisiert werden. Inspirationsquelle und Ausgangspunkt für die Gipserarbeiten ist die vorgefundene verspielte Formenvielfalt der originalen Details. Die in der Treppenanlage und bei den alten Unterzügen ersichtlichen Kompositionen von weichen Formen und harten Kanten werden in den neuen Oberflächen vielseitig variiert.

Sämtliche Fensternischen werden mit Funktionen aufgeladen, in den Zimmern mit Arbeitssimsen und in den Korridoren mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten. Für die Garderobenbänke werden innerhalb der für die Leitungserschliessung notwendigen Aufdoppelungen der Korridorwände zusätzliche Nischen ausgebildet. Diese helfen, die Massstäblichkeit der Korridore kindgerechter zu gestalten. Neue Aufenthaltsinseln in den räumlichen Schwerpunkten der Korridorausweitungen fassen diese zu eigentlichen Räumen mit erhöhter Aufenthaltsqualität. Die grossen haptisch warmen Inseln auf dem bestehenden ‹kalten› Kunststein laden zu vielfältigem Aufenthalt und diversen Aktivitäten ein: Sitz- und Liegefläche, Zirkusmanege, Schreibunterlage, Theaterbühne, etc.. Die neuen Schreinerarbeiten werden durch ihre Formensprache und Materialisierung in Eichenholz miteinander in Beziehung gesetzt und sind wie ein roter Faden im ganzen Schulhaus und im Turnhallengebäude anzutreffen.
 

Bauherr
Amt für Hochbauten, Zürich

Architekt
Gut & Schoep Architekten GmbH, Zürich

Auftragsumfang
Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 23.8 Mio (BKP 1-9)

Fertigstellung
2018

Züri-Modualr Pavillon

Schulräume Züri-Modular Pavillon

In der Stadt Zürich hat sich in den letzten Jahren ein sehr schnell wachsender Bedarf an Schulungs, Kindergarten- und Horträumen ergeben.

2013 – 2019 realisiert HSSP innerhalb eines Rahmenvertrages vier bis sechs Pavillons pro Jahr, um die steigenden Raumbedürfnisse innerhalb der Stadt Zürich kurzfristig decken zu können. Mittels den in weiten Teilen standardisierten Züri Modular-Pavillons (entwickelt von der Firma Bauart Architekten und Planer AG) kann flexibel auf die entstehenden Raumbedürfnisse reagiert werden.

Das Holzmodulsystem besteht aus Grundelementen und zusätzlichen Teilen (Fundament, Dach, Treppe) und ist «Minergie P Eco»-zertifiziert. Grundsätzlich sind die Module für den mehrmaligen Einsatz geplant und die Details entsprechend ausgelegt. Die Pavillons werden mit zwei oder drei Geschossen, je nach Bedürfnis und Standort, realisiert.

Die besondere Herausforderung liegt in der effizienten Projektabwicklung und Baulogistik, stehen doch zwischen Bestellung und Bezug jeweils nur gerade 18 Monate respektive rund 5 Monate Bauzeit zur Verfügung.

Der ZM-Pavillon hat sich im Alltag gut bewährt und nimmt in der aktuellen Schulraumplanung für Schulungs- Kindergarten- und Betreuungsräume eine wichtige Bedeutung ein.

Bauherr
Amt für Hochbauten (AHB), Zürich

Architekt
rsarchitektur, Zürich

Auftragsumfang
Ausführungsplanung, Baumanagement Phase 31 - 53

Bausumme
CHF 3.2 Mio (BKP 1-9) je Standort

Fertigstellung
jeweils per Schulbeginn